Was ist eigentlich die Deschamps-Technik?
Diese Technik ist eine Erfindung des französischen Akkordeonisten und Lehrers Frédérique Deschamps, die er sich selbst angeeignet hat, als er sich auf den Coupe Mondial (die Akkordeonweltmeisterschaft) 1992 vorbereitet hat. Damals machte er verschiedene Entdeckungen und arbeitete Systeme aus, diese Entdeckungen praktisch zu nutzen.
Obwohl man von Deschamps-Technik spricht, meine ich, dass man mit dem Begriff „Technik“ einen oder einige Kniffe verbindet. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass die Deschamps Technik ein ganzer Zyklus, ein Ökosystem zur Gestaltung der Beziehung zwischen dem Akkordionisten und seinem Instrument ist.
Natürlich ist seine Arbeit nicht zu 100% neu. Sie baut darauf aus, das Akkordeon bewusst als Blasinstrument wahrzunehmen. Außerdem fließen seine Beobachtungen und Erfahrungen mit anderen Akkordeonisten ein.
Die Methode funktioniert auf allen Akkordeons gleich gut – egal ob das Instrument Tasten oder Knöpfe hat, chromatisch oder diatonische ist, egal ob Standard- oder Melodiebass in C oder B.
Beachtet bitte, dass ich meine damaligen Eindrücke beschreibe. Sie drücken mein subjektives Verständnis der Deschamps-Technik aus. Es ist Möglich, dass sich mein Verständnis im Laufe der Zeit ändert, wenn ich tiefer gehende Erfahrungen damit mache.
Zuerst einmal will gesagt sein, dass die Technik ein ganzes System ist, das nur dann funktioniert, wenn man alle Komponenten zusammen verwendet. Nur wenn alle Komponenten miteinander zum Einsatz kommen, bekommt man das gewünschte Ergebnis. Diese Komponenten sind die Bewegung, die Klangphilosophie, die Übungsmethode und ein Zugang, sich selbst in den Gefühlen des Musikstücks zu finden.
Hier eine Checkliste vor dem Spielen:
Groupe 1 main
Bonne touche
Bon doigt
Bonne position
Groupe 2 soufflet
Bonne Position penchee du haut du corps
Bonne traction horizontal du soufflet
Bonne expression du visage – traction vertical du soufflet
Groupe 3
Savoir où je vais
Jouer
Die Hand als Rächen:

Hinterlasse einen Kommentar