„Die Finger machen zu viel“. Daran erinnere ich mich genau. Fred sagte genau das bei meiner ersten Stunde per Skype. „Die Finger drücken nicht nur die Tasten, sie suchen nach den richtigen Töne, sie setzen über, sie setzen unter, sie gestalten den Klang.“, fuhr er fort. „Damit erwartet man von den Fingern zu viel.“ Traditionell spielt man mit ausgestreckten Fingern. Die Handhaltung könnte aber stabiler sein. Für mehr Stabilität sollte man die einzelnen Finger zusammen, ähnlich einer Katzentatze oder einem Rächen beugen und auch gebeugt halten.
Man sollte aber nicht einzelne Tasten aus dieser Handhaltung herausdrücken. Vielmehr sollte man den ganzen Unterarm zur Tastatur bewegen und den einzelnen Finger nur wenig neigen, um einen Kontakt zur Tastatur herzustellen.
Der Kopf dreht sich nie, sondern bewegt sich in schnellen Bewegungen von links nach rechts, um die Energie für schnelle Rhythmen zu erzeugen. Das Kinn neigt sich nie nach unten. Die Augenbrauen werden benutzt, um eine intuitive Verbindung zwischen Gefühl und Balg herzustellen: Wenn man die Augenbrauen hebt, wird mehr Spannung erzeugt. Man bemüht sich um einen schönen Gesichtsausdruck, um den Ausdruck der Augenbrauen zu unterstützen.
Beide Ellenbogen stehen vom Körper ab und helfen, die Wirbelsäule gerade zu halten, weil dadurch die Rückenmuskulatur zu beiden Seiten des Rückens aktiviert wird. Der linke Ellenbogen bewegt den Balg und der rechte unterstützt den Unterarm dabei, auf der Tastatur hoch- und hinunterzuspringen muss falls notwendig. Die Arme sind meistens ziemlich gebeugt. Diese Bewegungen führen dazu, dass die Schultern nach vorne fallen.
Der Hals wird den Kopf nach Links ziehen, um dem Körper zu helfen, den Balg zu kontrollieren.
Die Hüften und der Hintern heben sich, um das Akkordeon zu neigen, so dass die Tasten oder Knöpfe zu den Fingern kommen anstatt der Finger zu den Tasten oder Knöpfen.
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